Kunstmuseum Bonn

Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn

Das Kunstmuseum Bonn spielt in der Museumslandschaft Deutschlands eine bedeutende Rolle, da es sich seit langem auf den Erwerb von Werken aus dem Bereich der deutschen Kunst konzentriert. Namen wie Georg Baselitz, Gerhard Richter und Joseph Beuys sind beispielhaft genannt für diese herausragende Sammlung in der auch eine der umfangreichsten August Macke-Sammlungen entstand, die später um Werke der Rheinischen Expressionisten erweitert wurde.

Kunsthalle Bremen

Kunsthalle Bremen
Der Kunstverein in Bremen
Am Wall 207
28195 Bremen

Auf Initiative des Kunstvereins in Bremen wurde die Bremer Kunsthalle 1849 gegründet und bietet heute eine umfassende Sammlung von Meisterwerken aus sechs Jahrhunderten. Die Werke der Sammlung spannen dabei den Bogen vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart und umfassen Gemälde, Skulpturen, graphische Werke und  Medienkunst.

Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung bilden Gemälde aus Deutschland und Frankreich vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Bereits mit dem Wirken des ersten Direktors Gustav Pauli ab 1899 waren die Werke der Impressionisten dabei von besonderer Bedeutung.

Werke von Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler, Hans am Ende und anderen Künstlern repräsentieren die Worpsweder Künstlerkolonie, deren Vielfalt die Sammlung der Bremer Kunsthalle veranschaulicht. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang Paula Modersohn-Becker, von der sich zahlreiche Werke im Besitz der Kunsthalle befinden.

Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf

Stiftung Museum Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf

Die facettenreiche Sammlung des Museum Kunstpalast Düsseldorf umfasst folgende Bereiche:

  • die Gemäldegalerie mit den Schwerpunkten italienische, flämische, niederländische und
  • deutsche Malerei von der Renaissance bis zum Klassizismus sowie der deutschen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, besonders der Düsseldorfer Malerschule.
  • Moderne Kunst mit Werken des 20. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart
  • die graphische Sammlung vom 15. bis 21. Jahrhundert, insbesondere Barockzeichnungen, 19. Jahrhundert, Expressionismus und Fotografie
  • Skulptur und Angewandte Kunst mit den Schwerpunkten Skulpturen des Mittelalters, der Gotik, des Barock, Möbel aus dem 15. bis 21. Jahrhundert, Kunsthandwerk sowie islamische und südostasiatische Kunst.
  • Das Glasmuseum Hentrich mit Objekten vom Alten Ägypten bis zum heutigen Studioglas.

Museum Folkwang Essen

Museum Folkwang Essen
Museumsplatz 1
45128 Essen

Das Museum Folkwang in Essen zählt zu den renommiertesten deutschen Kunstmuseen und verfügt über eine umfangreiche Sammlung deutscher und französischer Malerei aus dem 19. Jahrhundert. Gemälde der deutschen Romantik und des französischen Klassizismus sind dabei ebenso vertreten wie Meisterwerke der Impressionisten.

Darüber hinaus beherbergt das Museum Folkwang zahlreiche Kunstwerke der europäischen Avantgarde und ihrer unterschiedlichen Strömungen wie Kubismus oder Surrealismus. Der deutsche Expressionismus wird unter anderem durch die Künstlergruppe Der Blaue Reiter repräsentiert.

Als wichtiges Zentrum für moderne Kunst präsentiert das Museum Folkwang außerdem bedeutende amerikanische Künstler wie Mark Rothko, Jackson Pollock oder Frank Stella sowie zahlreiche Werke der Künstlervereinigung ZERO, die durch Künstler wie Günther Uecker, Otto Piene und Heinz Mack vertreten ist. Ergänzt wird die Sammlung zeitgenössischer Kunst unter anderem durch Werke von Künstlern wie Gerhard Richter, Georg Baselitz oder Markus Lüpertz.

Neben der Malerei zählt das Museum Folkwang auch bedeutende Werke aus den Bereichen Skulptur und Medienkunst zu seiner Sammlung. Eine besondere Erwähnung verdient zudem die umfangreiche fotografische Sammlung: Die eigenständige Abteilung verwaltet über 60.000 Lichtbilder aus den Bereichen der dokumentarischen und künstlerischen Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Städel Museum Frankfurt

Städel Museum Frankfurt
Dürerstr. 2
60596 Frankfurt am Main

Der Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass seine beträchtliche Sammlung von Gemählden, Kupferstichen und Kunstsachen nebst [seinem] gesammten dereinsten zurücklassenden Vermögen der Stiftung eines besonderen, für sich bestehenden und [seinen] Namen führenden Kunstinstituts zum Besten hiesiger Stadt und Bürgerschaft zu widmen sei.

 

Goethe-Museum Frankfurt

Frankfurter Goethe-Haus
Freies Deutsches Hochstift
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main

Das Goethe-Museum ist die einzige Gemäldegalerie, die sich ausschließlich der Goethezeit widmet. Die Sammlung umfasst Werke bedeutender Künstler des deutschsprachigen Raums vom Spätbarock über den Sturm und Drang, den Klassizismus und die Romantik bis zum Biedermeier. Der bildenden Kunst misst Goethe, der selbst Zeichner und Sammler ist, zeit seines Lebens größte Bedeutung zu. Auch in seiner Dichtung spielt sie eine tragende Rolle – "denn was wäre die Welt ohne Kunst".

Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt

Liebighaus
Schaumankai 71
60596 Frankfurt am Main

Das Liebieghaus beheimatet gegenwärtig eine Skulpturensammlung von höchster Qualität und bietet einen Überblick über 5000 Jahre Geschichte der Bildhauerei vom alten Ägypten bis zum Klassizismus. Rund 3000 Werke befinden sich heute in der am Schaumainkai gelegenen, ehemals privaten Villa Liebieg. 1909 wurde die Skulpturensammlung der Städtischen Galerie Frankfurt als Pendant zur schon bestehenden Gemäldesammlung des Städel eröffnet. "Die Entwicklung der Bildhauerkunst während der historischen Zeiten durch Sammlung hervorragender oder charakteristischer Werke zu veranschaulichen" war das von Gründungsdirektor Georg Swarzenski angestrebte Ziel bei der Einrichtung einer Sammlung, die ausschließlich der Bildhauerei gewidmet sein sollte.

Landesmuseum Hannover

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

Die Landesgalerie besitzt eine der größten Sammlungen des deutschen Impressionismus und frühen Expressionismus mit bedeutenden Werkgruppen von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth und Paula Modersohn-Becker. Die französischen Impressionisten sind mit wichtigen Werken unter anderem von Claude Monet und Alfred Sisley zu sehen. Für das 19. Jahrhundert stehen Werke von Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Arnold Böcklin, Hans Thoma, Wilhelm Leibl, Adrian Ludwig Richter und anderen. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Meister des Mittelalters und der Renaissance in Deutschland und Italien, verbunden mit Namen wie Meister Bertram, Lucas Cranach, Tilman Riemenschneider, Sandro Botticelli und Jacopo Pontormo. Das Barock ist mit bedeutenden Künstlern vertreten, darunter Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn und Jacob van Ruisdael.

Städtische Museen Konstanz: Wessenberg Galerie und Rosgartenmuseum

Städtische Museen Konstanz
Rosgartenstraße 3-5
78459 Konstanz

Der Grundstock der Sammlungen der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz geht auf das Vermächtnis des 1860 verstorbenen Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg zurück. Als Geistlicher sammelte er bevorzugt religiöse Darstellungen. Das Rosgartenmuseum bietet einen Querschnitt durch die Geschichte, Kunst und Kultur des Bodenseegebietes und der Stadt Konstanz von der Steinzeit bis heute.

 

Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck

Museum Behnhaus Drägerhaus
Königstraße 9-11
23552 Lübeck

Das Museum Behnhaus Drägerhaus bewahrt eine bedeutende Sammlung von Gemälden und Plastiken des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne. Mit Werken von Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Carl Gustav Carus und dem Lübecker Friedrich Overbeck bildet die Kunst der Romantik und der Nazarener einen Schwerpunkt der Sammlung. Die Klassische Moderne ist u. a. durch Gemälde von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt, Gotthardt Kuehl, Ernst Ludwig Kirchner und vor allem Edvard Munch, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Lübeck tätig war, repräsentiert. Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, dem Behnhaus und dem Drägerhaus, in deren historischen Räumen zudem Wohnensembles des 18. und 19. Jahrhunderts zu sehen sind.

Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Barerstr. 29
80799 München

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind die Nachfolgebehörde der „Centralgemäldegaleriedirektion“, die im späten 18. Jahrhundert gegründet wurde, nachdem der Gemäldebestand der Wittelsbacher aufgrund der erbfolgebedingten Übertragung der Mannheimer und Zweibrücker Galerie außerordentlich angewachsen war.

Das Sammlungsprofil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, so dass der Name „Gemäldesammlungen“ nur noch eingeschränkte Gültigkeit besitzt: Während der Bestand bis zum 18. Jahrhundert tatsächlich ausschließlich Gemälde umfasst, sind in der Neuen Pinakothek auch Werke der Bildhauerkunst zu finden. Die Sammlung Moderne Kunst enthält neben Gemälden auch Fotografien, Skulpturen, Video- und Rauminstallationen.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betreuen einen wesentlichen Teil des Gemälde- und Kunstbesitzes des Freistaates sowie die dazugehörigen Münchener Museen: die Alte Pinakothek, die Neue Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, die Sammlung Schack und darüber hinaus ein Dutzend Filialgalerien in ganz Bayern. Zum Teil gehen diese auf das frühe 19. Jahrhundert zurück, als nach der Säkularisation im gesamten damaligen Königreich Ausweichquartiere für den großen Kunstbesitz des Staates gesucht wurden. Nach der Neustrukturierung in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen sie einen Gemäldebestand von hoher Qualität, der jeweils auf Region und Ort abgestimmt ist.

LWL – Museum für Kunst und Kultur Westfälisches Landesmuseum Münster

LWL - Westfälisches Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster

Die Gemäldesammlung des Landesmuseums Münster schlägt einen großen Bogen von der mittelalterlichen Kunst zur zeitgenössischen Avantgarde. Sie ist der Ertrag einer hundertjährigen Sammlungsgeschichte seit der Gründung des Museums 1908. Neben der älteren Kunst ist ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung die Moderne Galerie. Diese umfasst einen umfangreichen Gemäldebestand vom deutschen Impressionismus, u. a. von Max Liebermann und Lovis Corinth, und dem Expressionismus, mit den Künstlervereinigungen Brücke und Blauer Reiter und besonderem Gewicht auf dem aus Westfalen stammenden August Macke, dessen künstlerischer Nachlass im Haus betreut wird. Vervollständigt wird die Moderne durch wichtige Exponate zur Bauhauszeit und zur Kunst der fünfziger Jahre.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Niedersächsisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Damm 1
26135 Oldenburg

Prinzenpalais: Nach seiner Renovierung und der Wiederherstellung seiner ursprünglichen Raumfolge dient das ehemalige Prinzenpalais am Damm als Ausstellungshaus für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Auf zwei Geschossen wird die Entwicklung der bildenden Kunst in Deutschland anschaulich gemacht, beginnend mit der Romantik und der Kunst des Klassizismus. Schwerpunkte der Sammlung sind der deutsche Impressionismus und der Expressionismus der Brücke-Maler, die in ihrer frühen Zeit in Dangast am Jadebusen eine künstlerische Wahlheimat fanden. Die Zeitreise durch die bildende Kunst endet mit einer Auswahl von Gemälden des Dangaster Malers Franz Radziwill (1895-1983), dessen Werk der "Neuen Sachlichkeit" oder dem "Magischen Realismus" zuzuordnen ist.
Augusteum: Das 1865 bis 1867 im Stil der italienischen Renaissance errichtete und aufwendig im Geist des Historismus ausgestaltete Gebäude war das erste Kunstmuseum Oldenburgs. Von 1981 bis 2003 wurden hier die Gemäldebestände des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts gezeigt. Jetzt beherbergt das Gebäude, das eigens einmal dafür errichtet wurde, wieder Teile der ehemaligen Großherzoglichen Gemäldesammlung, vorzugsweise italienische und niederländische Gemälde vom 15. bis zum 18. Jahrhundert und europäische Malerei vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Im Erdgeschoss werden wechselnd herausragende Ausstellungen zur Malereigeschichte und zur Kunst der Gegenwart gezeigt.
 

Museum der Brotkultur Ulm

Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm

Das Museum der Brotkultur ist ein themenbezogenes Spezialmuseum, es dient der Vermehrung und Vertiefung des Wissens rund um das Brot. Heute umfasst die Sammlung des Museums ca. 18.000 Stücke aus verschiedenen Kulturen und vielen Teilen der Welt. Rund 700 Exponate sind dauerhaft auf 1. Quadratmetern auf drei Stockwerken des Ulmer Salzstadels ausgestellt.

Nach oben